#Kältebus – Piraten fordern Hilfe für #Obdachlose

Die Piraten hatten in der Dezembersitzung des Rates die Einrichtung eines sogenannten Kältebusses gefordert. In der Sitzung wurde die Sache in den Sozialausschuss verschoben, welcher am 07.05.2018 tagt. Die Verwaltung hat sich indessen zu der Thematik geäußert und den Kältebus abgelehnt.
Ratspirat Martin Kesztyüs: „Ich bin verwirrt. Die Verwaltung teilt mit, dass die Wohnungsnotfallhilfeträger auch über den Transport von betroffenen Personen zur Notunterkunft nachdenken. Und sie teilt mit, dass sie selbst an dem Prozess beteiligt sei. [1] Aber einen Kältebus schließt sie kategorisch aus. Warum? Dieser wäre sehr gut in das Konzept integrierbar.
Und dann spricht die Verwaltung in ihrer Stellungnahme von freien Kapazitäten in der Notunterkunft und über die fachliche Betreuung an drei Tagen in der Woche. Darum geht es nur gar nicht, sondern darum, dass es einen sehr weiten Fußmarsch vom Hammer Osten in den Hammer Westen zur Notunterkunft darstellt. Da ist es vollkommen irrelevant, ob die Notunterkunft voll oder leer ist. Und wenn eine fachliche Betreuung an drei Tagen erfolgt, dann bleiben vier Tage übrig, an denen es bitterkalt sein kann.
Hamm benötigt daher ein Konzept zur Hilfe von Obdachlosen welches kurzfristig und bedarfsabhängig einsetzbar ist. Ein Kältebus wäre dafür hervorragend geeignet und sollte nicht kategorisch ausgeschlossen werden. „
Advertisements

#Kältebus für #Hamm

Für die kommende Ratssitzung am 06.03.18 habe ich folgenden Antrag gestellt:

 

Die Verwaltung wird beauftragt, zeitnah einen sogenannten Kältebus
einzurichten.

 

Begründung:

Weiterlesen

Merkel will die Gamescom eröffnen

Es ist alles so unglaublich durchsichtig. Frau Merkel hat sich noch nie groß um Computerspiele oder E-Sport gekümmert. Computerspiele standen immer sogleich im Verdacht gefährlich zu sein. Und jetzt, einen Monat vor der Bundestagswahl, will sie die größte Messe dieser Branche eröffnen.

Es ist vollkommen richtig, dass Computerspiele seit 2008 Kulturgut sind und das E-Sports ernstzunehmende Sportarten darstellen. Sie sollten daher auch gleich gesetzt werden mit all den anderen Sportarten wie zum Beispiel Schach. Dass Frau Merkel aber jetzt so kurz vor der Wahl ihre Ambition für dieses Thema entdeckt, zeigt die Scheinheiligkeit der Volkspartei.

Vor der Wahl versuchen die Volksparteien jeden einzusammeln. Dadurch sollte sich aber keiner täuschen lassen. Nach der Wahl gelten wieder die gleichen Regeln wie jahrelang zuvor. Da sind die Gamer nicht mehr Zielgruppe der Regierung. Da wird wieder auf das angestammte digital abgehängte Wählerklientel geschaut und dementsprechend Politik gemacht und auch dementsprechend Mittel verteilt. Man kann daher nur dringend davor warnen, sich durch den Promibonus der Kanzlerin blenden zu lassen und einer Frau die Stimme zu geben, die womöglich in den nächsten vier Jahren Politik machen wird, die diametral entgegengesetzt zu den eigenen Gamer-Interessen stehen wird.

Piraten setzen sich seit Jahren für das Kulturgut Computerspiele und für die Gleichstellung von E-Sports mit anderen Sportarten ein und finden sich nicht erst kurz vor einer Wahl auf der Gamescom wieder, sondern sind dort jedes Jahr mit einem Stand vertreten. Denn wir wissen, wovon wir reden.