Der Spracherwerb von Flüchtlingen dient nicht nur dem Berufseinstieg!

Die PIRATEN in Hamm fordern von Oberbürgermeister Hunsteger-Petermann die sofortige Überprüfung der Prioritäten in der Flüchtlingsarbeit in Hamm. Fachbereichsleiter für Soziales, hatte gegenüber dem WA geäußert, dass ein zugewanderter LKW-Fahrer nicht ein Jahr in Sprachkursen „absitzen“ müsse.
 
Rats-Pirat Martin Kesztyüs: „Flüchtlinge sind keine Arbeitsmaschinen, sondern Menschen wie du und ich. Der Spracherwerb dient nicht allein dem beruflichen Erfolg, sondern ganz erheblich auch dem sozialen Anschluss. Dieser wiederum bedeutet Integration und bestimmt nicht ‚auf Teufel komm raus‘ einen Job zu erhalten. 
Nun werden nach einem guten Start in die Integrationsarbeit schon wieder dieselben Fehler begangen wie damals als italienische und türkische Gastarbeiter nach Deutschland kamen. Damals legte man auch keinen Wert auf den Spracherwerb und beklagt sich heutzutage, dass sich Parallelgesellschaften gebildet haben. 
 
Das Unglücklichste an der Sache ist, dass jemand der kein Deutsch aber LKW fahren kann, diese Arbeit vielleicht noch meistert. Ein beruflicher Aufstieg wird ihr oder ihm aber verwehrt bleiben. Sprich, man beutet Menschen aus und nimmt ihnen gleichzeitig jede Perspektive. So geht Integration schief. 
Wir PIRATEN fordern deshalb: Erst Möglichkeit zum Spracherwerb, dann Berufseinstieg!
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