Arbeitslose integrieren – statt ausschließen

Folgenden Antrag stelle ich für die Ratssitzung am 14.02.2017:

Die Verwaltung der Stadt Hamm wird beauftragt, proaktiv in Zusammenarbeit mit sozialen Vereinen und Verbänden für eine breite Werbung für ehrenamtliche Arbeit und die sozialen Angebote der Stadt Hamm in den Jobcentern zu sorgen. Begründung: Arbeitslose leiden unter ihrer Arbeitslosigkeit. Sie fühlen sich ausgeschlossen, nicht dazugehörig, wertlos. Sie einzubinden und zu fördern sollte gesellschaftliches Ziel sein. Im kommunalen Jobcenter könnten Vereine und die Stadt Hamm durch Broschüren aber auch andere Medien (z.B. Filmbeiträge auf den Fluren) informieren und für ehrenamtliches Engagement in den Vereinen werben. Oft ist Vernetzung der beste Wiedereinstieg in ein gesellschaftliches und vielleicht sogar berufliches Leben.

Dieser Antrag geht auf eine Anregung in unserem OpenAntrag-Portal zurück: https://openantrag.de/hamm/arbeitslose-integrieren-statt-ausschliessen-1603090719

 

Vielen Dank dafür!

Sozialatlas für Hamm

Folgenden Antrag stelle ich für die kommende Ratssitzung am 14.02.2017:

 

Die Verwaltung der Stadt Hamm wird beauftragt, einen Sozialatlas zu erstellen. Dieser öffentliche Bericht, der über die Verteilung von Armut in Hamm und über Beratungsangebote, Sozialarbeit, freiwillige Sozialleistungen, Eltern-Kind-Kuren, Kinderkuren, sozialen Wohnungsbau, Angebote von Hilfsorganisationen etc. Auskunft gibt, wird in mindestens jährlichen Abständen aktualisiert.

 

Begründung:

Viele Menschen in Hamm leben in Armut. Die Schlange vor der Hammer Tafel wird immer länger. Die Stadt Hamburg hat das zum Anlass genommen und einen Sozialhilfe-Atlas entwickelt, der gemeinsam mit einem Armutsbericht Auskunft gibt, in welchen Stadtteilen die Armut am größten ist. Dazu gibt der Atlas Auskunft über: Beratungsangebote / Sozialarbeit, freiwillige Sozialleistungen, Eltern-Kind-Kuren, Kinderkuren, sozialer Wohnungsbau… Ein Atlas der einerseits Auskunft gibt, welche Angebote gezielt angewandt werden – auch um Aufschluss zu geben, wie und wofür die Steuergelder verwendet werden – und wie und wo die Hilfe ankommt, bzw. angenommen wird, wäre auch in Hamm richtungsweisend. Nur ein offener, transparenter Umgang mit der Armut hilft diese zu bekämpfen.

 

Dieser Antrag geht auf eine Anregung aus unserem OpenAntrag-Portal hervor:

http://pirat.ly/8577a

 

Vielen Dank an die/den Verfasser/in!