Über Martin Kesztyüs

Martin Kesztyüs kommt aus Göttingen in Niedersachsen. 1996 verlässt er für ein Jahr die Heimat und geht in die USA, um bei einer Gastfamilie zu leben. Dieses Jahr hinterlässt bleibende Eindrücke.. Martin kehrt 1997 nach Deutschland zurück und absolviert das Gymnasium. Seine Leistungsfächer sind Physik und Englisch. Nachdem er 10 Monate den Wehrdienst ableistet, geht er nach Marburg in Hessen, um dort Jura zu studieren. Nach drei Semestern verlässt er Marburg, und geht für ein weiteres Jahr nach Spanien, Bilbao. Auch dieser Auslandsaufenthalt hinterlässt bleibende Eindrücke. Martin lernt sowohl in den Vereinigten Staaten als auch in Spanien die gelebte Freiheit der Menschen schätzen. Martin kehrt nach Marburg zurück und absolviert 2007 sein erstes juristisches Staatsexamen. Politik hat Martin bereits in der Schule und im Studium verfolgt. Im Gymnasium war er Teil des siebenköpfigen Gremiums. Im Studium war er Mitglied des Studierendenparlaments in Marburg. Als gegen die Vorratsdatenspeicherung eine Massenverfassungsbeschwerde eingelegt wurde, beteiligte er sich daran und fing an, sich für die Piratenpartei zu interessieren. Martin ist nun schon seit Anfang 2010 in der Piratenpartei. 2014 wurde er in den Rat der Stadt Hamm gewählt. In der Freizeit spielt Martin gerne Fussball und liest viel. Er ist überzeugter Nutzer des Betriebssystems Linux und fährt gerne Rad.

Eintritt bei Bündnis 90/Die Grünen

Ich bin aus der Piratenpartei aus- und bei den Grünen
eingetreten. Das war kein plötzlicher Entschluss, sondern das Ende
eines langen Prozesses, der mich bereits über ein Jahr beschäftigt.

2010 fing ich bei den Piraten mit viel Enthusiasmus und Engagement an.
Wir errungen große Erfolge, und ich bin der Ansicht, dass die Piraten
einige wichtige Diskussionen angestoßen haben. Leider hat sich der
Gesamtzustand der Partei trotz aller Bemühungen stetig verschlechtert
bis zum jetzigen Zustand. Nichtsdestotrotz bin ich vor allem über die
Piratenpartei politisiert worden und dankbar dafür.

Was mich in der Vergangenheit vor allem gestört hat war, dass ich
andere demokratische Parteien bei Wahlen durch mein Engagement in der
Piratenpartei geschwächt habe. Vor allem bei Bundes- und Landtagswahlen
wirkte sich dies teils negativ für diese Parteien aus. Man kann von der
5%-Hürde halten, was man möchte, aber sie ist Realität und führt dazu,
dass Stimmen, die für Parteien abgegeben wurden, die es nicht in das
jeweilige Parlament geschafft haben, verfallen; Stimmen, die andere
Parteien mit mehr Chancen dringend benötigen. Ich finde es insgesamt
gerade in Zeiten wie diesen wichtig, dass wir progressive Kräfte
bündeln, um die Herausforderungen erfolgreich angehen zu können.

Bereits in der Piratenpartei habe ich mich für Umweltpolitik und vor
allem für das Thema der Gasförderungsmethode „Fracking“ interessiert.
Als übergeordnetes Thema wird der Klimawandel unsere Zukunft
entscheidend begleiten. Ich bin der Meinung, dass dies das Thema der
Zukunft ist. Wir müssen jetzt die Weichen stellen, um nicht bald auf
Katastrophen zuzusteuern. Daher will ich mich auf diesem Gebiet weiter
einbringen. Diejenige Partei, die sich diesem Thema vor allem widmet,
sind die Grünen, weshalb ich mich vor einiger Zeit entschlossen habe,
dort einzutreten und aktiv zu werden.

Ich danke allen, die mich auf dem Weg begleitet haben, vor allem den
Piraten aus Hamm. Es sind und waren treue Weggefährtinnen und
Weggefährten, mit denen ich aufregende Jahre erlebt habe. Nun ist es
Zeit für einen frischen Schritt in die richtige Richtung.

Diesen Blog werde ich in Zukunft nicht weiter verwenden. Schauen Sie bitte in Zukunft auf http://kesztyues.wordpress.com vorbei.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Kesztyüs

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#Kältebus – Piraten fordern Hilfe für #Obdachlose

Die Piraten hatten in der Dezembersitzung des Rates die Einrichtung eines sogenannten Kältebusses gefordert. In der Sitzung wurde die Sache in den Sozialausschuss verschoben, welcher am 07.05.2018 tagt. Die Verwaltung hat sich indessen zu der Thematik geäußert und den Kältebus abgelehnt.
Ratspirat Martin Kesztyüs: „Ich bin verwirrt. Die Verwaltung teilt mit, dass die Wohnungsnotfallhilfeträger auch über den Transport von betroffenen Personen zur Notunterkunft nachdenken. Und sie teilt mit, dass sie selbst an dem Prozess beteiligt sei. [1] Aber einen Kältebus schließt sie kategorisch aus. Warum? Dieser wäre sehr gut in das Konzept integrierbar.
Und dann spricht die Verwaltung in ihrer Stellungnahme von freien Kapazitäten in der Notunterkunft und über die fachliche Betreuung an drei Tagen in der Woche. Darum geht es nur gar nicht, sondern darum, dass es einen sehr weiten Fußmarsch vom Hammer Osten in den Hammer Westen zur Notunterkunft darstellt. Da ist es vollkommen irrelevant, ob die Notunterkunft voll oder leer ist. Und wenn eine fachliche Betreuung an drei Tagen erfolgt, dann bleiben vier Tage übrig, an denen es bitterkalt sein kann.
Hamm benötigt daher ein Konzept zur Hilfe von Obdachlosen welches kurzfristig und bedarfsabhängig einsetzbar ist. Ein Kältebus wäre dafür hervorragend geeignet und sollte nicht kategorisch ausgeschlossen werden. „

#Kältebus für #Hamm

Für die kommende Ratssitzung am 06.03.18 habe ich folgenden Antrag gestellt:

 

Die Verwaltung wird beauftragt, zeitnah einen sogenannten Kältebus
einzurichten.

 

Begründung:

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